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First Dogs der Präsidenten Harding, Coolidge und Hoover


Der viel zu steif wirkende Hoover posiert werbewirksam mit seinem Hund King Tut. © by presidentialpetmuseum

Sicherlich könnte man über die folgenden Jahrzehnte die Linie der hundeliebenden Präsidenten ausführlich weiterverfolgen, doch betrachten wir doch lieber die Präsidenten des 20. Jahrhunderts, sowie den amtierenden George W. Bush.

Scheinbar machten sich die Präsidenten des 20. Jahrhunderts oftmals die Sentimentalität ihres Volkes zu Nutze.

Warren Harding: 29. Präsident der USA (1921-1923)
Harding hatte während seiner Amtszeit gegen eine Reihe von Problemen zu kämpfen und so griff er zu ungewöhnlichen Mitteln. Seinem Airedaile Terrier Laddie Boy zimmerte er eigenhändig einen eigenen Stuhl, auf dem der treue Freund während der Kabinettssitzungen zu sitzen hatte. Des weitern wurde durch Harding eine neue amerikanische Kunstform erschaffen, die Präsidenten-Hunde-Fotosession. Laddie Boy kann man als Kupferkopie im berühmten Smithsonian Institute betrachten.

Calvin Coolidge: 30. Präsident der USA (1923-1929)
Calvin und Grace Coolidge besaßen buchstäblich einen Zoo im Weißen Haus. Neben dem wohl bekanntesten ihrer Hunde, dem innig geliebten weißen Collie, lebten dort noch eine Reihe anderer Vierbeiner, deren Namen zum Teil der Kinderliteratur entsprangen.

Neben Peter Pan, einem Terrier, Airedale Laddie Buck und Rob Roy, einem weißen Collie, gab es auch noch Calamity Jane, Tiny Tim, Blackberry, also Ruby Rough, Boston Beans, King Kole, Bessie und Palo Alto. Neben dieser stattlichen Anzahl von Hunden lebten auch noch ein paar gefiederte Hausgenossen und ebenso ein paar Samtpfoten bei den Coolidges. Ganz zu schweigen von den tierischen Geschenken ausländischer Würdenträger: Löwen, Zwergnilpferd und Bär.

Herbert Hoover: 31. Präsident der USA (1929-1933)
Ob er von der Tierliebe seines Vorgängers gelernt hat, wird wohl im Geheimen bleiben, aber Tatsache ist, dass auch Herbert Hoover sich die sentimentale Eigenschaft des Volkes zu Nutze machte, als er 1928 amerikanischer Präsident werden wollte. Da er in seiner persönlichen Erscheinung viel zu steif wirkte, um bei den Wählern punkten zu können, ließ er sich mit Polizeihund King Tut ablichten - mit Erfolg.

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